Immer für Sie im Einsatz: So arbeitet Ihr Immunsystem

Hinter dem, was wir als Immunsystem bezeichnen, steckt eine Vielzahl unterschiedlicher Mechanismen mit speziellen Aufgaben. Sie sind pausenlos aktiv, um unter anderem Erreger abzuwehren oder unschädlich zu machen. Man unterscheidet dabei das angeborene und das erworbene Immunsystem. Das angeborene ist, wie der Name es verrät, von Geburt an vorhanden. Das erworbene Immunsystem bildet sich im Laufe Ihres Lebens aus. Beide Systeme arbeiten Hand in Hand.1

Welche Aufgaben übernimmt die angeborene Immunabwehr?

Das angeborene Immunsystem ist so etwas wie die eingebaute Alarmanlage Ihres Körpers. Es ist jederzeit bereit und antwortet als erstes auf krankmachende Eindringlinge wie Bakterien, Viren oder Pilze. Das angeborene Immunsystem besteht aus mehreren Komponenten. Zu ihnen zählen unter anderem Haut und Schleimhäute als äußere Schutzbarriere sowie spezielle Abwehrzellen und Eiweiße, die den Schutz im Inneren des Köpers übernehmen. Die Mechanismen reagieren auf alle Erreger gleich, deshalb bezeichnet man das angeborene Immunsystem auch als unspezifisches Immunsystem. Manche Erreger brauchen aber eine andere Art der Abwehr. Dann stößt das unspezifische Immunsystem an seine Grenzen.1,2,3

Erworbenes Immunsystem: Was leistet die „Spezialeinheit“ für Ihre Gesundheit?

Kommt das angeborene Immunsystem als erste Verteidigungslinie nicht weiter, übernimmt das erworbene Immunsystem. Es arbeitet präziser und schickt ein „Sonderkommando“, das sich auf die Bekämpfung bestimmter Erreger spezialisiert hat. Deshalb spricht man auch von spezifischer Immunabwehr.

Sie besteht aus

  • T-Zellen (T-Leukozyten), von denen einige infizierte Zellen erkennen und unschädlich machen können. Andere unterstützen die weitere Abwehrreaktion.
  • B-Zellen (B-Leukozyten), die Antikörper zur Bekämpfung der Erreger bilden. Die Antikörper sind zielgenau auf den Eindringling abgestimmt und können ihn an sich binden.1,3

Die spezifische Immunabwehr braucht länger zum Erkennen der Angreifer, dafür ist sie lernfähig. Einmal mit dem entsprechenden Erreger in Kontakt gekommen, kann sie sich diesen merken. Greifen die Keime zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal an, erkennt sie das Immunsystem sofort, ruft die passenden Informationen zur Bekämpfung aus dem „Gedächtnis“ ab und kann schneller reagieren. Deshalb bekommen Sie manche Krankheiten auch nur einmal und sind danach immun oder die Erkrankung klingt früher wieder ab.1

Was können Sie selbst für Ihr Immunsystem tun?

Ein gut funktionierendes Immunsystem kann Krankheitserreger schneller erkennen und unschädlich machen. Mit einfachen Verhaltensweisen können Sie es dabei unterstützen. Dazu gehört zum einen eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Denn sie versorgt Ihren Körper nicht nur mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen4, sondern liefert noch weitere wertvolle Inhaltsstoffe – beispielsweise Polysaccharide und Anthocyane.

Welche Rolle spielen Polysaccharide und Anthocyane für Ihre Abwehr?

Polysaccharide sind sogenannte Mehrfachzucker und finden sich in unterschiedlichen Lebensmitteln wie beispielsweise Schwarzen Holunderbeeren. Auf das Immunsystem könnten sie einen positiven Effekt haben: Polysaccharide sind in der Lage, die Aktivität der T-Zellen anzuregen. Somit könnten sie die Reaktion der Abwehrkräfte auf eindringende Krankheitserreger unterstützen.5

Eine Studie mit Flugreisenden zeigt zudem, dass die konzentrierten Inhaltsstoffe des Schwarzen Holunders dazu beitragen können, Erkältungen auszubremsen: Sie können dabei helfen, Beschwerden schneller abklingen zu lassen. Diese waren zudem bei den Teilnehmern, die das Holunderextrakt einnahmen, weniger stark ausgeprägt als in der Kontrollgruppe.6

Wussten Sie, dass sich die meisten Immunzellen Ihres Körpers im Darm befinden? Ein gut funktionierendes Immunsystem hängt also auch mit Ihrer Darmgesundheit zusammen.7 Auch hier können Holunderbeeren punkten, denn Polysaccharide gelten als wertvolle Ballaststoffe, die eine gesundheitsfördernde Darmflora unterstützen können.8 Zudem stecken die Beeren voller Anthocyane. 9 Das sind natürliche Farbstoffe, die vielen Früchten ihre rote bis tiefschwarze Farbe verleihen. Auch Anthocyane entfalten im Darm einen positiven Effekt: Unter anderem können sie die Vermehrung gesundheitsschädlicher Mikroorganismen ausbremsen und das Wachstum guter Bakterien fördern.10 Daher kann es sinnvoll sein, das Extrakt der Schwarzen Holunderbeere ganzjährig einzunehmen.

Wichtige Bausteine für das Immunsystem: Vitamin C und Zink

Zink ist ein unverzichtbarer Baustein für ein funktionierendes Immunsystem. Das gilt sowohl für die angeborene als auch für die erworbene Abwehr, denn der Mineralstoff ist unter anderem wichtig für die Entwicklung von T-Zellen und unterstützt die Funktion der natürlichen Killerzellen. 11 Auch Vitamin C trägt dazu bei, dass bestimmte Zellen des Immunsystems sich vermehren und reifen können. Zudem hat es einen antioxidativen Effekt. Das heißt, es kann schädliche Verbindungen wie freie Radikale abfangen und so die Körperzellen vor Schäden schützen.12,13,14
Exkurs: Was hat das Immunsystem mit Vitamin D und der Sonne zu tun?
Für eine gut funktionierende Immunabwehr brauchen Sie außerdem ausreichend Vitamin D. Ohne das „Sonnenvitamin“ könnten viele Prozesse innerhalb des angeborenen sowie erlernten Immunsystems nicht reibungslos ablaufen.v Vitamin D kann Ihr Körper selbst bilden, allerdings nur wenn Sonnenlicht mit ausreichend starker UV-Strahlung auf Ihre Haut trifft. Daher besteht vor allem in den kalten Monaten, wenn die Sonne seltener scheint, das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel.16

Wovon kann Ihr Immunsystem noch profitieren?

Neben einer ausgewogenen Ernährung können sich auch weitere gute Gewohnheiten positiv auf Ihr Immunsystem auswirken. Dazu gehört unter anderem Bewegung, denn schon nach wenigen Minuten körperlicher Aktivität zirkulieren mehr Abwehrzellen im Blut.17 Wenn Sie ausreichend schlafen, unterstützt das unter anderen die Funktion der T-Zellen – die sind nämlich hauptsächlich nachts aktiv.18 Anhaltender Stress schwächt das Immunsystem, denn dadurch wird es stark in Alarmbereitschaft versetzt. Deshalb ist es wichtig, im Alltag für ausreichend Ausgleich zu sorgen.19

FAQ

Was ist das angeborene Immunsystem?
Das angeborene Immunsystem ist die erste Abwehrinstanz des Körpers gegen Krankheitserreger. Es ist von Geburt an vorhanden und umfasst äußere Barrieren wie Haut und Schleimhäute sowie innere Abwehrzellen und Eiweiße. Da es auf unterschiedliche Erreger immer nach demselben Prinzip reagiert, wird es auch als unspezifisches Immunsystem bezeichnet.

Was ist das erworbene Immunsystem?
Wenn das angeborene Immunsystem nicht ausreicht, übernimmt das erworbene Immunsystem, auch spezifische Immunabwehr genannt, und arbeitet gezielt gegen bestimmte Erreger. Sie braucht länger, um einen Erreger zu erkennen, ist dafür aber lernfähig. Nach einem Erstkontakt speichert sie die Informationen im Immungedächtnis und kann bei erneutem Angriff schneller reagieren. Deshalb ist man gegen manche Krankheiten danach immun oder erkrankt milder.

Wie können Polysaccharide Ihr Immunsystem unterstützen?
Obst und Gemüse enthalten neben Vitaminen und Mineralstoffen noch weitere wertvolle Inhaltsstoffe, die einen positiven Effekt auf Ihr Immunsystem haben können. In Schwarzen Holunderbeeren stecken beispielsweise Polysaccharide (Mehrfachzucker), die die Aktivität bestimmter Immunzellen anregen und eine ausgewogene Darmflora unterstützen können. Dazu leisten auch Anthocyane, natürliche Farbstoffe der Beeren, einen Beitrag: Sie können im Darm das Wachstum „guter“ Bakterien fördern. Eine gute Darmflora wiederum kann dazu beitragen, dass das Immunsystem gut funktioniert.

  1. Gesundheitsinformation.de. Das angeborene und das erworbene Immunsystem. https://www.gesundheitsinformation.de/das-angeborene-und-das-erworbene-immunsystem.html, letzter Abruf am 24.02.2026
  2. Murphy K, Weaver C. Die angeborene Immunität. Janeway Immunologie. 2018 Apr 23:47–93. German. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7675062/, letzter Abruf am 24.02.2026
  3. Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung. Angeborene Immunität – Erworbene Immunität. https://www.helmholtz-hzi.de/wissen/wissensportal/immunitaet/, letzter Abruf am 24.02.2026
  4. München Klinik. Starkes Immunsystem – stark gegen Grippe. Was wirklich das Immunsystem stärkt. https://www.muenchen-klinik.de/infektionen-immunsystem-immunkrankheit/grippe/infektionsschutz-immunsystem/, letzter Abruf am 24.02.2026
  5. Stich, Lena et al. “Polysaccharides from European Black Elderberry Extract Enhance Dendritic Cell Mediated T Cell Immune Responses.” International journal of molecular sciences vol. 23,7 3949. 1 Apr. 2022. https://www.mdpi.com/1422-0067/23/7/3949
  6. Tiralongo, Evelin et al. “Elderberry Supplementation Reduces Cold Duration and Symptoms in Air-Travellers: A Randomized, Double-Blind Placebo-Controlled Clinical Trial.” Nutrients vol. 8,4 182. 24 Mar. 2016. https://www.mdpi.com/2072-6643/8/4/182
  7. Universitätsklinikum Erlangen. Der Darm - Ein Organ mit vielen Superlativen. https://www.medizin1.uk-erlangen.de/forschung/arbeitsgruppen/ag-prof-c-becker/thema-darm/#:~:text=Der%20Darm%20ist%20das%20gr%C3%B6%C3%9Fte,ein%20zentrales%20Thema%20unserer%20Arbeitsgruppe., letzter Abruf am 25.02.2026
  8. Bundeszentrum für Ernährung. Ballaststoffe – gut für den Darm. Stand 21.11.2025. https://www.bzfe.de/essen-und-gesundheit/naehrstoffe/ballaststoffe, letzter Abruf am 27.02.2026
  9. DocCheck Flexikon. Anthocyan. https://flexikon.doccheck.com/de/Anthocyan, letzter Abruf am 25.02.2026
  10. Du L et al. Effect of anthocyanins on metabolic syndrome through interacting with gut microbiota. Pharmacological Research 210 2024. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1043661824004560, letzter Abruf am 25.02.2026
  11. European Food Safety Authority. Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to zinc and function of the immune system (ID 291, 1757), DNA synthesis and cell division (ID 292, 1759), protection of DNA, proteins and lipids from oxidative damage (ID 294, 1758), maintenance of bone (ID 295, 1756), cognitive function (ID 296), fertility and reproduction (ID 297, 300), reproductive development (ID 298), muscle function (ID 299), metabolism of fatty acids (ID 302), maintenance of joints (ID 305), function of the heart and blood vessels (ID 306), prostate function (ID 307), thyroid function (ID 308), acid-base metabolism (ID 360), vitamin A metabolism (ID 361) and maintenance of vision (ID 361) pursuant to Article 13(1) of Regulation (EC) No 1924/20061 https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.2903/j.efsa.2009.1229#:~:text=Page%202,in%20the%20general%20EU%20population, letzter Abruf am 24.02.2026
  12. Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Auszug aus der deutschen Liste nach Art. 13 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006: Zuordnung der gesundheitsbezogenen Angaben zur Empfehlung „nationales Screening ergab vorbehaltlich der Prüfung der EFSA keine Hinderungsgründe gegen die Aufnahme in die Gemeinschaftsliste“ – Vitamine. https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/01_Lebensmittel/healthclaims/dok2.pdf?__blob=publicationFile&v=3, letzter Abruf am 24.02.2026
  13. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin C. https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/vitamin-c/#c3054, letzter Abruf am 24.02.2026
  14. Carr AC & S Maggini. Vitamin C and Immune Function. Nutrients. 2017 Nov 3; 9(11): 1211. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5707683/
  15. Aranow C. Vitamin D and the immune system. J Investig Med. 2011 Aug, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3166406/#:~:text=Vitamin%20D%20and%20Immunologic%20Function,cells%5B38%2D41%5D., letzter Abruf am 25.02.2026
  16. Schmiedel V. Wie wir das Immunsystem gezielt stärken können. Uro-News. 2021. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8423507/, letzter Abruf am 25.02.2026
  17. DocMedicus. Immunsystem und Ausdauertraining: Wie Bewegung Abwehrkräfte stärkt – und wann sie schwächen kann. https://www.gesundheits-lexikon.com/Sport/Fragen-und-Antworten-Ausdauertraining-Cardiotraining/Immunsystem-und-Ausdauertraining-Wie-Bewegung-Abwehrkraefte-staerkt-und-wann-sie-schwaechen-kann, letzter Abruf am 25.02.2026
  18. Ludwig-Maximilians-Universität München. Immunologie: Guter Schlaf weckt das Immunsystem. https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/immunologie-guter-schlaf-weckt-das-immunsystem-4cb11abc.html#:~:text=Immunologie:%20Guter%20Schlaf%20weckt%20das%20Immunsystem%20%2D%20LMU%20M%C3%BCnchen, letzter Abruf am 25.02.2026
  19. Gesundheit.bv.at. Immunsystem & psychische Gesundheit. https://www.gesundheit.gv.at/leben/eltern/immunsystem-bei-kindern/psychische-gesundheit.html, letzter Abruf am 25.02.2026
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